FECHTEN IN
LITERATUR UND FILM
- Die Another Day - Bond 20 |
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Bond,
die nächste Aufbrühung des Agentenklassikers, hinterläßt
leider leider nur einen schalen Nachgeschmack. Auch bei den Fechtszenen
kann Bond nicht punkten und wartet nur mit Kraft statt mit gewohntem
Witz und Finte auf.
Die Fechtszene zwischen Bond und dem Bösewicht, links mit Fechtmeisterin
Madonna und Bond Girl, haben wenig mit hoher Fechtkunst zu tun.
(siehe unten).
Die Szene: Bond kommt in den Londoner Blade Club, dem Bösewicht
auf der Spur. Am Rand sieht man einen Trainingskampf, der aber eindeutig
von Anfängern und nicht von Weltklassefechtern geführt
wird. Auch hier schon Chancen vergeben. Madonna darf leider nur
kurz mit Bond plauschen und nicht fechten. Nach dem Video (siehe
mtv.com) zu schliessen hätte die Tanzbegabte das Fechten
sicherlich ein wenig besser zusammengebracht. Wenigstens ist Madonnas
Fechtdress von Versace, auch wenn ich von ihr, ärmelfrei, gerne
eine Degenlektion bekommen möchte.
Anstatt wie auch im Degenbühnenkampf oberstes Gebot die Hand
gedeckt zu halten und möglichst wenig herumzufuchteln, schlagen
beide wie wild um sich, anstatt wirklich überzeugen und mit
feiner Klinge zu kämpfen.
Auf Grund von Ideenlosigkeit geht es mit dem Sportdegen nicht mehr
weiter. Als ob man sich mit Sportdegen nicht Klasse duellieren könnte,
geht es an die antiken Waffen aus einem ohnehin schon zerschlagenen
Schaukasten. Unter dem Motto : "Upgrade the weapons" und
"First Blood". Von nun an wird auf alles im Weg stehende
eingedroschen. Auch von den Fecht- und Armstellungen ist leider
nicht mehr viel übrig, siehe unten. Wenn Bond schon nicht fechten
kann, fragt man sich, warum ihn der laut Drehbuch erstklassige Fechter
und Bösewicht nicht mit Links fertig macht.
Schade, dass die Chance, den eleganten Bond elegant mit der Waffe
umgehen zu lassen, nicht gewählt wurde, hingegen er den Degen
wie jeden anderen Prügel verwendet. |
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Quelle:
MGM |
Quelle:
MGM |
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